In der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs und der Bremer Bürgerweide steht ein zehn Meter hoher Backstein-Elefant, der 1932 als Reichskolonialehrenmal (oder auch: Deutsches Kolonial-Ehrenmal) enthüllt worden war und 1990 vom Bremer Senat zum ersten deutschen Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet wurde. Seit 2014 heißt die Grünfläche rund um den Kolonial-Elefanten Nelson-Mandela-Park, benannt nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Staatspräsidenten Mandela. Das Monument wurde auf Betreiben der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Bremen, aufgestellt und trug anfangs die Aufschrift: Unseren Kolonien. Der Entwurf stammt vom Bildhauer Fritz Behn, den Bau leitete der Architekt Otto Blendermann. Bereits 1988 stellte die IG-Metall-Jugend eine Erinnerungstafel mit den Umrissen Afrikas auf. Das SPD-geführte Bremen erklärte sich 1989

In der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs und der Bremer Bürgerweide steht ein zehn Meter hoher Backstein-Elefant, der 1932 als Reichskolonialehrenmal (oder auch: Deutsches Kolonial-Ehrenmal) enthüllt worden war und 1990 vom Bremer Senat zum ersten deutschen Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet wurde. Seit 2014 heißt die Grünfläche rund um den Kolonial-Elefanten Nelson-Mandela-Park, benannt nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Staatspräsidenten Mandela. Das Monument wurde auf Betreiben der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Bremen, aufgestellt und trug anfangs die Aufschrift: Unseren Kolonien. Der Entwurf stammt vom Bildhauer Fritz Behn, den Bau leitete der Architekt Otto Blendermann. Bereits 1988 stellte die IG-Metall-Jugend eine Erinnerungstafel mit den Umrissen Afrikas auf. Das SPD-geführte Bremen erklärte sich 1989

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Media Info

Credit: Eckhard Stengel

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Recording Date: Jul 16, 2018

Media Size: 5,456×3,632 Pixels

In der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs und der Bremer Bürgerweide steht ein zehn Meter hoher Backstein-Elefant, der 1932 als Reichskolonialehrenmal (oder auch: Deutsches Kolonial-Ehrenmal) enthüllt worden war und 1990 vom Bremer Senat zum ersten deutschen Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet wurde. Seit 2014 heißt die Grünfläche rund um den Kolonial-Elefanten Nelson-Mandela-Park, benannt nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Staatspräsidenten Mandela. Das Monument wurde auf Betreiben der Deutschen Kolonialgesellschaft, Abteilung Bremen, aufgestellt und trug anfangs die Aufschrift: Unseren Kolonien. Der Entwurf stammt vom Bildhauer Fritz Behn, den Bau leitete der Architekt Otto Blendermann. Bereits 1988 stellte die IG-Metall-Jugend eine Erinnerungstafel mit den Umrissen Afrikas auf. Das SPD-geführte Bremen erklärte sich 1989

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